Vereinsgewässer des ASV Habbelrath

Der Salzweiher

An der Landstrasse zwischen Benzelrath, Grube Carl und Habbelrath gelegen, stellt der Salzweiher ein landschaftliches Kleinod dar. Ausgedehnte Schilfbänke, finden sich im nordöstlichen Bereich des ca. 2ha großen Weihers, der eine Tiefe von etwa 2m aufweist. Der Fischbestand umfaßt überwiegend Barsche, Hechte, Schleien und Karpfen. Der Weißfischbestand ist spärlich. Als Einzelexemplare konnten Karauschen, Rapfen, Ukelei und Zwergwelse gefangen werden.
Die Fischerei ist aufgrund des regelmäßig auftauchenden Kormorans nicht einfach, insbesondere die Cypriniden sind sehr licht- und hakenscheu, doch die Angelei in den Dämmerungsstunden ist erfolgsversprechend.

Das Wohlergehen des Gewässers und seiner Flora und Fauna sind für uns Angler besonders wichtig. Der Gewässerwart des Vereins führt regelmäßige Untersuchungen der Wasserqualität durch, um eventuelle Beeinträchtigungen frühzeitig feststellen zu können.

 

Die unten angefügte Gewässerkarte steht im Mitgliederbereich zum Download bereit.

Gewässerordnung Salzweiher
20150206_Gewässerordnung Salzweiher_fina[...]
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Sonderthema Neozooenbekämpfung:
Vom Verschwinden des Sonnenbarsches aus dem Salzweiher

Der Sonnenbarsch (Lepomis gibbosius) ist dem Aquarianer ein wohlbekannter Fisch. Er liebt warmes Wasser, ist gefrässig und wurde in der Grube Carl auch als Indikatorfisch im geklärten Absetzwasser eingesetzt. Als die Fabrik schloss, hatte wohl ein Mitarbeiter Mitleid mit den Sonnenbarschen und setzte sie in den Salzweiher. Dort konnten sie sich über Jahre prächtig vermehren. Da der Sonnenbarsch ein besonders schlimmer Laichräuber ist, hatten viele heimische Fischarten keine Chance. So gab es beispielsweise keine Barsche im Gewässer, eine Fischart, die sonst in jedem Gewässer zu finden ist, einfach weil Wasservögel sie mitbringen. Eine Elekrobefischung im Jahre 2008 brachte es an den Tag. Der Fischbestand des Salzweihers wurde von Sonnenbarschen dominiert, viele heimische Fischarten fehlten und komplette Jahrgänge von Weißfischen fehlten ebenfalls. Auf Rat des Fischereibiologen und in Abstimmung mit der Fischereibehörde besetzte der ASV Habbelrath nun heimische Raubfische, um den Bestand an Sonnenbarschen zu dezimieren, Hechte, Zander, Barsche und Aale wurden besetzt, um den kleinen Räuber in Schach zu halten. Und das mit sehr gutem Erfolg. Bei einer Elekrobefischung fünf Jahre später, konnte bereits kein Sonnenbarsch mehr nachgewiesen werden und seit 2014 ist kein Fang mehr erfolgt. Durch die gezielten Hegemaßnahmen und Bestandserfassungen leistet der ASV Habbelrath einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der natürlichen Fischfauna in Frechen. 

Die ERFT

Unser Erftstück ist das Pachtlos 6.

Mit einer Länge von etwa 1,6 km Erftflutkanal und einem Arm der "kleinen Erft" ist dort herrlich zu fischen. Neben dem Döbel, der inzwischen der Leitfisch ist, kommen in unserem Abschnitt Bachforellen, Barben , Karpfen, Gründlinge, Elritzen, Aale, Rotaugen, Rotfedern und Barsche regelmäßig vor.  Seit September 2014 wird mit der Renauturierung unseres Erftstücks begonnen. Auf Höhe der ehemaligen Mühle an der kleinen Erft ist eine Umgehung um das ehemalige Fallrohr gebaut worden, so dass die Durchgängigkeit für Wanderfische wieder hergestellt ist. Die Qualität unseres Fischwassers wird sich dadurch auf lange Sicht verbessern.

Pegelstand Erft

 

 

Die Gewässerkarten stehen im Mitgliederbereich zum Download bereit.

Gewässerordnung Erft Stand März 2016
gewaesserordnungefg2016.pdf
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